Samstag, 19. Mai 2012

Walzenhausen

Liebe Besucher und Flyerfreunde

mein heutiges Ziel war Walzenhausen. Ich habe mir diese Strecke schon einmal vorgenommen, aber mit nur einem Akku ist das fast nicht möglich. Nun habe ich kürzlich einen zweiten Akku bekommen und somit liegen auch weiter Strecken drin. Im Hotel Heiden machte ich einen Halt konnte dort einen geladenen Akku mitnehmen und meinen Akku wurde während meiner weiterfahrt dort aufgeladen. 


Zuerst möchte ich euch sagen, ja, ich habe in meinem knappen Jahr, in dem ich den Flyer habe, 1000 Kilometer zurück gelegt. Das ist eine wahnsinns Strecke. 
 Das musste ich natürich festhalten.
Was mir an meiner Fahrt Richtung Heiden/Walzenhausen so gut gefallen hat, die prächtigen Wiesen. Überall schmeckte es nach frisch geschnittemen Gras, nach Heu einfach herrlich.
In Heiden angekommen, machte ich zuerst eine kleine Pause. Ich glaube, die hatten einen Markt. Bei uns sieht das so aus, wenn Jahrmarkt ist. Aber Bahnen hatten sie keine. 
Dafür hatte ich Alphorn ohne Bläser entdeckt. 
Und Heiden hat ja auch eine Kirche

und was man nicht vergessen darf, ist das "Heidenerbähnli"
Das habe ich mir überlegt, ob ich das benutzen soll, wenn meine Kräfte mich verlassen sollten. 
Das Postauto.
Und das war die Belohnung für meine Bergfahrten, diese Aussicht. 
Der Blick auf den Bodensee und ans österreichische Ufer. 
Und hier der Blick zur Rheinburgkinik. Eine bekannte Reha Klinik für Neurologische Patienten und andere Patienten. 
Auf dem Heimweg habe ich mich für die Route nach Rehtobel entschieden, etwas weg von der Hauptstrasse. Aber als ich sah, dass es auch da der Hauptstrasse entlang ging, hatte ich die Idee, dass ich doch den roten Veloschilder nachfahren könnte. Was ich aber nicht verstanden habe, dass ein Mountenbike Schild, nicht gerade ein optimaler Weg für den Flyer war. Uhi, es ging so steil bergab und alles auf Kies. Ich dachte nur, wann ist dieser Weg zu ende. Hoffnung gabe mir diese süssen Ponys.
Ich dachte, wann da Tiere sind, dann müsste es in der nähe auch Menschen geben. Angetroffen habe ich dann
diese beiden. Doch ausser geschnatter konnten sie mir nicht weiterhelfen. 
Auch diese hier waren keine grosse Hilfe
aber sie waren so schön zu beobachten. Zu meinem erstaunen konnte ich ganz nahe ran. 
Aber es kam noch dicker. Plötzlich stand dieser schwarze Panter vor mir :-)

und ich dachte nur, schnell weiter, es muss doch in der nähe wieder eine Stasse sein. Und siehe da, ich hatte den Weg zur Zivilisation wieder gefunden. Und was lehrt mich das? Mich nicht nach den Mountenbikschildern orientiern.
Wenn ich ein Blick zurückwerfe, war es einfach nur schön.

Ich wünsche euch ein ganz schönes Wochenende.

Herzliche Flyergrüsse
Christina