Mittwoch, 18. Juli 2012

Fahrt nach Appenzell Kanton AI

Liebe Besucher

das heutige Sommerwettter nutze ich und machte mit dem Flyer eine Fahrt nach Appenzell.
Ich legte gute 50 Kilometer zurück.

Das Wetter war traumhaft.
 
Natur und grün soweit das Auge reicht. 
 
 
 Diese Kuh stand direkt vor mir und starrte mich an. Ich glaube, die wollte auf das Foto. Sie posierte als wenn sie den ganzen Tag nichts anderes machen würde :-)
 

Mein Weg führte über Stein AR. Das ist die Kirche von Stein. 
Dann ging es weiter Haseln, Schlatt, Unterschlatt Richtung Appenzell. 
Dieses hübsche Kirchlein steht kurz vor Appenzell.
 
 Das Dörfchen Appenzell hat mich beeindruckt. Es ist überschaubar.
War mir aufgefallen ist, es gibt fast kein Haus, dass nicht bemalt ist. Wunderschöne Malereien zieren die Häuser. 
Das wird vermutlich das typische in Appenzell sein, nebst dem Appenzellerkäse.
 Bei dieser Drogerie fand ich so speziell, dass die gemalten Blumen, es waren glaube ich zwei oder sogar drei Reihen, waren unter dem Bild beschrieftet. Das sah wunderschön aus.
 Der Blick zum Säntis. 
Der schien so nah zu sein. 
In natura viel schöner :-)

 Die Bergen, wie schön sie doch sind. 


 Das beliebte Appenzellerbier.

 Dieses Kirchlein scheint ein "Einmann"Kirchlein zu sein. Für viel mehr scheint es hier kaum Platz zu haben.


 Auf dem Heimweg, einen Blick zurück werfen auf Appenzell.

Es ging auf und ab und verfahren habe ich mich wieder einmal. 
Aber schliesslich bin ich wohlbehalten und müde nach Hause gekommen. 

Herzliche Flyergrüsse
Christina

P.S Vielen Dank, liebe Gaby. Du hast recht, Appenzell liegt im Kanton Innerhoden.
Danke für deinen Hinweis. 





Mittwoch, 11. Juli 2012

Auf den Spuren des Gallus

Liebe Besucher

heute machte meinen Flyer und ich keinen grossen Ausflug. Sondern ich entdeckte ganz hübsche Orte in St. Gallen. 

Wir in St. Gallen feieren das Gallusjahr. 
Um 612 kam Gallus nach St. Gallen.
Dabei spielte die Steinach, die von St. Georgen entspringt und in den Bodensee fliesst, eine wichtige Rolle.
  
Die Steinach. 
Eine Legende sagt, dass der Heilige Gallus bei der Steinach über einen Dornenstrauch gestolper. Er deutete das als göttliches Zeichen dass er hier am richtigen Platz ist um sich hier niederzulassen.
Noch ein Zeichen sah er auch im Bären. Ein Bär stand vor ihm mit dem er auch sprach. Er befahl ihm, dass er noch ein Stück Holz ins Feuer werfen soll. Dafür bekam der Bär Brot und verschwand. Für den heiligen Gallus ein weiteres göttliches Zeichen. 
So ist er geblieben und ist für die Gründung von St. Gallen verantwortlich.

 Was ich nicht wusste, ist, dass wir in St. Gallen eine Meeresküste haben. 
 
Die Felswand.
Dazu gibt es eine Beschreibung. 
Die Mühleggschlucht bietet so viel Sehenwertes. Nicht nur die Steinach oder die Meeresküste, auch diese Brücke. Am Rande der Brücke steht mich Leuchtbuchstaben etwas. Aber ich konnte es nicht wirklich entziffern.

 
Einige Impressionen von der Steinach

 
 

 

 Das ist ein Eingang zu einem Bunker. Der ist vor einigen hunter Jahre gebaut worden.
 
 Neben der Steinach führt durch die Mühleggschlucht ein Mühleggbähnli.
Links sieht man das rot/weis gestreifte Bähnli hinuaffahren. 
Das führt von der Stadt St. Gallen nach St. Georgen. 
Dor oben steht auch die Falkenburg.
Ich bin ja auf den Spuren von verschiedenen Schlössern, Burgen und Denkmälern.

Die Falkenburg

Das Haus war 1497 von Ulrich Hochrütener erbaut worden und heisst deshalb fast zweihundert Jahre lang "des Hochrüteners Bürgli".
Im Jahre 1660 kaufte die Stadt St. Gallen das Gebäude. Der Bürgermeister durfte das "Rote Haus" wie man es jetzt nannte, als Sommersitz benutzen. Als 1798 die Franzosen kamen, war es mit der Bürgermeisterherrlichkeit zu Ende. Aus dem "Roten Haus" wurde die Wirtschaft " Zur Falkenburg". Sie ist heute im Besitz der Ortsbürgergemeinde St. Gallen, der auch die ganze Berneggkuppe mit Wald, Wiesen und Stall gehört. Was soll aber die Kantone, die ihr Maul so grimmig-kriegerisch über die Gartenmauer streckte? Die ausgediente 10 1/2 Haubitze gehört der Kantonsschulverbindung "Rhetorika", die in der Falkenburg ihr Stammlokal hat. Sie taufte die Kanone "Luise". Wenn sich die Städter einmal einen Schildbürgerstreich leisten sollten, dann würden die Studenten einen Schuss aus der Kanone abfeuern. So beschloss sie bei der Übernahme des Geschützes. 1967 machten sie das erste Mal Gebrauch davon, als sie mit dem Ergebnis einer Abstimmung nicht zufrieden waren. Die "Luise" soll bei einem neuen Studentenheim westlich der Falkenburg ihren neune Platz finden. 
(Quelle: Unser Stadt St. Gallen, eine geographisch-geschichtleiche Heimatkunde)  

Die Falkenburg ist heute ein beliebtes Restaurant.
 Die Falkenburg liegt in St. Georgen oberhalb der
Stadt St. Gallen. Vom Restaurant Falkenburgt hat man einen Ausblick über die Stadt. Am Abend ist es besondern schön. 

 Dieser Ausblick von der Falkenburg.
Den Blick Richtung Westen. 
 
 Auch von St. Gallen sieht man bis zum Bodensee.
Leider ist das Wetter nicht so toll, es ist ziemlcih bewölkt. 
Aber zum Radfahren ideal. 
Die Stadt St. Gallen wird auch " Der grüne Ring genannt". 
Die Stadt gleich eher einem Schlauch. Links und Rechts ist es hügelig und es hat sehr viel Grün. Wie ihr auf dem Foto seht, stehen zwischen den Häusern viele Bäume. Das finde ich besonders schön. 
Die zwei Türme vom Kloster, dem Dom.
Die Klostertürme links und rechts, die evangelische St. Laurenzenkirche. 
Das Dach der St. Laurenzenkirche ist mit den Ziegeln wunderschön verziert.
Übrigens kann man bei der St. Laurenzenkriche bis auf den Turm steigen und hat von da aus den Blick über die ganze Stadt St. Gallen. 

 Weil die Stadt so lang ist, beförtdet die VBSG, die St. Gallerbuse uns von Osten nach Westen und umgekehrt. 

 Ich darf es gar nicht sagen. Ich als St. Gallerin war heute zum ersten mal in der Stiftbibliothek
Ich kam zur Rechten Zeit und konnte gleich noch an einer Führung teilnehmen. 
Auch da dominiert das Thema vom heiligen Gallus. 
Übrigens gehört die Stiftsbibliothek zum Unesco Kulturerbe. 
 Was ich sehr eindrücklich fand war die Infschrift bei eingang in die Stiftsbibliotheke.
In grieschisch steht:

Seelenapotheke, Heilstätte für die Seele.

Die Stiftsbibliothek ist die Bibliothek des ehemaligen Benediktinerklosters St. Gallens. 
Die Stiftsbibliothek besitzt heute ca. 170 000 Bände. Das Herzstück der Stiftbibliotheke ist die Sammlung von 2100 Handschriften. 400 stammen vor dem Jahr 1000.
Die Stiftsbibliothek ist nicht geheizt und wenn die Sonne scheint, werden die Vorhänge vor den Fesnter gezogen um die Jahrtausend alten Schriften zu schützen. Auch werden die wertvollen Schriften jede Woche einmal geblätter um so den Vergilbungen vorzubeugen.
Leider durfte man im Raum keine Fotos machen. Der ist einfach einmahlig und ein Besuch wert. Ein  Herzstück in St. Gallens. 
Sie haben unter anderen noch unzählige wertvolle Bücher in einem Feuergeschützen Raum gesichert.
Auf jeden Fall war es ein interessanter und schöner kulureller Nachmittag. 

Bis bald!

Herzliche Flyergrüsse
Christina












Dienstag, 10. Juli 2012

Schlössertour Rorschacherberg

Liebe Besucher

mein heutiger Flyerausflug führte mich in den Rorschacherberg zu den Schlössern. 
Die Gegensätze zwischen Geister-und romantischen Schloss können deutlicher nicht sein. 

Aber seht doch selber. 
Wie gestern fuhr ich eine Strecke an der Autobahn entlang. Ein Polizeiauto kam wie aus dem Nichst geschossen daher mit Blaulicht. Keine Anhung was da los war. Weiter unten wusste ich es dann. 
Es ist wieder ein Unfall auf der Autobahn passiert. So wie es aussah, kam niemand zu schaden, hoffe ich.
Der Blick auf die Kirche Goldach, dort fuhr ich auf meiner Tour vorbei. 
Weiter ging es steil bergauf. Die Anstrenung, ja auch mit dem Flyer ist es streng :-),
wurde  mit einem schönen Blick über Rorschach belohnt. 
Links die helle Kirche ist die evangelische, die andere rechts, die katholische.
Ich hatte einen Ausblick und sah Arbon, Romanshorn, Kreuzlingen und natürliche das deutsche Ufer.
Viruell winke ich meinen lieben deutschen Blogbesuchern herzlich zu. 
 
Dieser Paragleiter hatte wohl noch die schönere Aussicht. Man sieht ihn auf dem Foto, trotz leuchtendem Schrim, nicht so gut. 
Aber das ganze aus der Vogelperspektive zu sehen, ist bestimmt speziell. Ich war trotzdem froh, dass ich festen Boden unter den Füssen hatte :-)
Und da präsentiert sich das St. Annaschloss.
Unter einem Schloss stelle ich mir auch etwas anders vor. Leider wurde all die Jahre nichts an dem Schloss gemacht. Es gibt zwar einen Besitzer. Die einen sagen, es sei noch bewohnt und andere sagen, es sei leer. Es strahlt trotz Zerfall, etwas geheimnisvolles aus. 
Das Schloss hat auch den Übernamen " Geisterschloss". Das wohl aus dem Grund, weil es im Wald und doch abgelegen steht. Ehrlich, in der Nacht würde ich auch nicht alleine dort hingehen. 
Hinter den Bäumen versteckt. 
An den Fenstern sieht man, dass hier nichts mehr gemacht wurde. 
Der Zerfall ist unübersehbar. 
Ob doch jemand da ist? Am Briefkasten hängt ein Zettel, wo steht, dass nur eine Zeitung eingeworfen werden soll. Ob die Geister schreiben können?
Weiter ging die Fahrt zum nächsten Schloss.
Nein, dass ist nicht das Schloss. Doch das Haus hat auch schon bessere Zeiten erlebt. 
Dieser Blick auf dem Weg zum Schloss Wartensee. Ich konnte mich kaum satt sehen. 
Das Tor vom Schloss Wartensee steht schon offen. 
Früher konnte man in dem Schloss auch heiraten. Ob das heute noch möglich ist, weiss ich nicht. Aber es ist eine wunderschöne Kulisse für unvergessliche Hochzeitsfoto.
Das Schloss wird unterdessen auch als Kongresszentrum genutzt. 
Ausserdem habe ich gehört, dass es zum verkaufen ist.
Leider habe ich nicht das nötige Kleingeld. Was für eine Arbeit, so ein Schloss in Schuss zu halten. 
Im Schlossgarten angekommen, sah ich wunderbar auf den Flugplatz Altenrhein und bis hinüber ans Österreichische Ufer. Auch meinen lieben, österreichischen Blogbesuchern winke ich herzlich zu. 
Die Flieger stehen parat. Aber das ist keine Option für mich wenn ich müde bin. 
Ich bevorzuge da lieber den festen Boden unter den Füssen. 
Der Park ist so gross und aufgefallen ist mir dieses lausche Plätzchen mit dem runden Tisch in der Mitte.
Doch was ist das? Ein Geheimgang? Wo die Treppe wohl hinführt.
Vorsichtig ging ich Stufe um Stufe und kam dann
in so eine Art Gewölbe. Keine Ahnung für was das früher genutzt wurde. Auf jeden Fall kam ich auf der anderen Seite wieder raus. 
Hier der Ausgang oder Eingang, wie man möchte. 
Ein Blick durchs Fenster.
Der Garten ist gross und hinter dem Schloss befindet sich einen Weiher mit einem herzigen Brückchen.
Richtig idyllisch.
 
Im Gegensatz zum St. Annaschloss wirkt das Schloss Wartensee schon etwas freundlicher und erinnert eher an ein Schloss. Hat schon fast etwas märchenhaftes. 
 
Diese Schlossmauern waren so eindrücklich und haben mir so gut gefallen. 
Auch hier, vor dem Schloss ein Waldweg, wohin er wohl führt?

Ja, und das ist mein Flyer. Der bringt mich an so viele schöne Orte in der Ostschweiz.
Ein Blick zurück. Es war so schön.

Auf dem Heimweg
Diese Aussicht über den Rorschacherberg und Rorschach
Und der Zeppelin ganz hinten machte seinen Runden.
Als ehemalige Feuewehrfrau musste ich dieses TLF
fotografieren. Da schlägt mein Herz gleich höher. 
Nein, es war kein Notfall. 
Eine Regenwolke hatte mich anscheinend ziemlich gern. 
Die verfolgte mich bis nach Hause. Zwar regenete es nicht fest,
aber ich fand es witzig, dass die Regenwolke den gleichen Weg hatte wie ich. 


Ja liebe Besucher, wohin dieser Weg führt, zu welcher Grotte und was mich dort erwartet, keine Ahnung.
Aber das finde ich gerne für euch und mich beim nächsten Ausflug heraus. 
Bis bald!

Ich wünsche euch einen schönen Abend.

Herzliche Flyergrüsse
Christina