Mittwoch, 11. Juli 2012

Auf den Spuren des Gallus

Liebe Besucher

heute machte meinen Flyer und ich keinen grossen Ausflug. Sondern ich entdeckte ganz hübsche Orte in St. Gallen. 

Wir in St. Gallen feieren das Gallusjahr. 
Um 612 kam Gallus nach St. Gallen.
Dabei spielte die Steinach, die von St. Georgen entspringt und in den Bodensee fliesst, eine wichtige Rolle.
  
Die Steinach. 
Eine Legende sagt, dass der Heilige Gallus bei der Steinach über einen Dornenstrauch gestolper. Er deutete das als göttliches Zeichen dass er hier am richtigen Platz ist um sich hier niederzulassen.
Noch ein Zeichen sah er auch im Bären. Ein Bär stand vor ihm mit dem er auch sprach. Er befahl ihm, dass er noch ein Stück Holz ins Feuer werfen soll. Dafür bekam der Bär Brot und verschwand. Für den heiligen Gallus ein weiteres göttliches Zeichen. 
So ist er geblieben und ist für die Gründung von St. Gallen verantwortlich.

 Was ich nicht wusste, ist, dass wir in St. Gallen eine Meeresküste haben. 
 
Die Felswand.
Dazu gibt es eine Beschreibung. 
Die Mühleggschlucht bietet so viel Sehenwertes. Nicht nur die Steinach oder die Meeresküste, auch diese Brücke. Am Rande der Brücke steht mich Leuchtbuchstaben etwas. Aber ich konnte es nicht wirklich entziffern.

 
Einige Impressionen von der Steinach

 
 

 

 Das ist ein Eingang zu einem Bunker. Der ist vor einigen hunter Jahre gebaut worden.
 
 Neben der Steinach führt durch die Mühleggschlucht ein Mühleggbähnli.
Links sieht man das rot/weis gestreifte Bähnli hinuaffahren. 
Das führt von der Stadt St. Gallen nach St. Georgen. 
Dor oben steht auch die Falkenburg.
Ich bin ja auf den Spuren von verschiedenen Schlössern, Burgen und Denkmälern.

Die Falkenburg

Das Haus war 1497 von Ulrich Hochrütener erbaut worden und heisst deshalb fast zweihundert Jahre lang "des Hochrüteners Bürgli".
Im Jahre 1660 kaufte die Stadt St. Gallen das Gebäude. Der Bürgermeister durfte das "Rote Haus" wie man es jetzt nannte, als Sommersitz benutzen. Als 1798 die Franzosen kamen, war es mit der Bürgermeisterherrlichkeit zu Ende. Aus dem "Roten Haus" wurde die Wirtschaft " Zur Falkenburg". Sie ist heute im Besitz der Ortsbürgergemeinde St. Gallen, der auch die ganze Berneggkuppe mit Wald, Wiesen und Stall gehört. Was soll aber die Kantone, die ihr Maul so grimmig-kriegerisch über die Gartenmauer streckte? Die ausgediente 10 1/2 Haubitze gehört der Kantonsschulverbindung "Rhetorika", die in der Falkenburg ihr Stammlokal hat. Sie taufte die Kanone "Luise". Wenn sich die Städter einmal einen Schildbürgerstreich leisten sollten, dann würden die Studenten einen Schuss aus der Kanone abfeuern. So beschloss sie bei der Übernahme des Geschützes. 1967 machten sie das erste Mal Gebrauch davon, als sie mit dem Ergebnis einer Abstimmung nicht zufrieden waren. Die "Luise" soll bei einem neuen Studentenheim westlich der Falkenburg ihren neune Platz finden. 
(Quelle: Unser Stadt St. Gallen, eine geographisch-geschichtleiche Heimatkunde)  

Die Falkenburg ist heute ein beliebtes Restaurant.
 Die Falkenburg liegt in St. Georgen oberhalb der
Stadt St. Gallen. Vom Restaurant Falkenburgt hat man einen Ausblick über die Stadt. Am Abend ist es besondern schön. 

 Dieser Ausblick von der Falkenburg.
Den Blick Richtung Westen. 
 
 Auch von St. Gallen sieht man bis zum Bodensee.
Leider ist das Wetter nicht so toll, es ist ziemlcih bewölkt. 
Aber zum Radfahren ideal. 
Die Stadt St. Gallen wird auch " Der grüne Ring genannt". 
Die Stadt gleich eher einem Schlauch. Links und Rechts ist es hügelig und es hat sehr viel Grün. Wie ihr auf dem Foto seht, stehen zwischen den Häusern viele Bäume. Das finde ich besonders schön. 
Die zwei Türme vom Kloster, dem Dom.
Die Klostertürme links und rechts, die evangelische St. Laurenzenkirche. 
Das Dach der St. Laurenzenkirche ist mit den Ziegeln wunderschön verziert.
Übrigens kann man bei der St. Laurenzenkriche bis auf den Turm steigen und hat von da aus den Blick über die ganze Stadt St. Gallen. 

 Weil die Stadt so lang ist, beförtdet die VBSG, die St. Gallerbuse uns von Osten nach Westen und umgekehrt. 

 Ich darf es gar nicht sagen. Ich als St. Gallerin war heute zum ersten mal in der Stiftbibliothek
Ich kam zur Rechten Zeit und konnte gleich noch an einer Führung teilnehmen. 
Auch da dominiert das Thema vom heiligen Gallus. 
Übrigens gehört die Stiftsbibliothek zum Unesco Kulturerbe. 
 Was ich sehr eindrücklich fand war die Infschrift bei eingang in die Stiftsbibliotheke.
In grieschisch steht:

Seelenapotheke, Heilstätte für die Seele.

Die Stiftsbibliothek ist die Bibliothek des ehemaligen Benediktinerklosters St. Gallens. 
Die Stiftsbibliothek besitzt heute ca. 170 000 Bände. Das Herzstück der Stiftbibliotheke ist die Sammlung von 2100 Handschriften. 400 stammen vor dem Jahr 1000.
Die Stiftsbibliothek ist nicht geheizt und wenn die Sonne scheint, werden die Vorhänge vor den Fesnter gezogen um die Jahrtausend alten Schriften zu schützen. Auch werden die wertvollen Schriften jede Woche einmal geblätter um so den Vergilbungen vorzubeugen.
Leider durfte man im Raum keine Fotos machen. Der ist einfach einmahlig und ein Besuch wert. Ein  Herzstück in St. Gallens. 
Sie haben unter anderen noch unzählige wertvolle Bücher in einem Feuergeschützen Raum gesichert.
Auf jeden Fall war es ein interessanter und schöner kulureller Nachmittag. 

Bis bald!

Herzliche Flyergrüsse
Christina












1 Kommentar:

  1. Liebe Christina,

    Du hast uns heute St. Gallen ganz eindrucksvoll näher gebracht. So einiges ist mir bekannt, aber die Steinach zeigst Du uns in ihrer vielfältigen Pracht. Vom normalen Gewässer bis hin zu einem breiten Wasserfall ist alles dabei.
    Dass St. Gallen eine Meeresküste hat, war mir natürlich auch nicht bewußt. Die Falkenburg kenne ich und da hat man wirklich einen ganz wunderschönen Ausblick. Mir gefällt St. Gallen sehr gut und das viele Grün in der Stadt finde ich wunderschön und vor allem auch in der Stadt als sehr angenehm, vor allem im Sommer, wenn es recht heiß ist.

    Christina, ich bin begeistert von Deinen Ausflügen und vor allem, dass Du uns so viel Wissenswertes übermittelst. Ich danke Dir ganz herzlich und freue mich auf Deinen nächsten Ausflug !!!

    Herzliche Grüße Renate

    AntwortenLöschen